Ortsrat Horst beschließt Mehrgenerationenplatz
SCHLOß RICKLINGEN (bwt) Der geplante Mehrgenerationenplatz hat im Ortsrat Horst eine breite Zustimmung erfahren. Das von CDU Ratsherr Eckhard Peters eingereichte Projekt wurde am Dienstag einstimmig vom Ortsrat beschlossen.
Die Kommunalpolitiker tagten dieses Mal Passenderweise in Schloß Ricklingen, wo dann auch lokale Themen auf den Tisch kamen. Mit vielen Redebeiträgen wurde knapp vier Stunden über Themen ausführlich diskutiert. Einig war man sich bei der Förderung des neuen Bouleplatzes, der zusammen mit den Ehrenamtlichen für rund 8000 € in Schloß Ricklingen als Mehrgenerationenplatz entstehen soll.
Kritischer sahen die Abgeordneten die Beschlussvorlage zum Sanierungsbedarf von Straßen und Gehwegen in Schloß Ricklingen. Zwar ist man sich einig darüber, dass viele Fußwege dringend ausgebessert, einige sogar komplett erneuert werden müssen, aber das Thema wird dennoch mit entsprechender Vorsicht und Sorgfalt behandelt. Nur dort, wo eine Erneuerung unumgänglich ist, wird die kostenintensive Maßnahme umgesetzt. Der CDUAbgeordnete
Eckhard Peters erläuterte dem Ortsrat, dass dieses Thema von den Bürgern in
einer Bürgerbefragung im Dezember 2010 häufig genannt wurde. Eine große Mehrheit der Schloß Ricklinger sprach sich für umfangreiche Ausbesserungen und Erneuerungen aus.
Auch der Sozialdemokrat Willi Thiele sieht diesen Bedarf und erklärte in der Ortsratssitzung, dass die Anwohner an den Kosten beteiligt werden müssen. Hier waren sich die alle Abstimmungsberechtigten einig. Um zukünftige Ausbesserungsarbeiten frühzeitig planen zu können, wurde die Stadtverwaltung beauftragt fortan eine Prioritätenliste zu veröffentlichen in der die Straßenbauprojekte für die Politiker offen gelegt werden.
Darüber hinaus verständigte sich der Ortsrat, dass zukünftig nicht nur in Schloß Ricklingen, sondern auch in Meyenfeld, Horst und Frielingen mindestens ein Basistelefon bestehen bleiben soll. Die Deutsche Telekom als Betreiber von Telefonzellen beziehungsweise öffentlichen Basistelefonen hatte aus Effizienzgründen die Demontage der öffentlichen Fernsprecher in vielen Ortsteilen beantragt. Diesem Wunsch folgten die Kommunalpolitiker nicht. „Für die CDU Fraktion des Ortsrates Horst gehört ein öffentlicher Fernsprecher in
jedem Dorf zur Minimalversorgung dazu. Wir können eine ersatzlose Demontage nicht gutheißen“, so Eckhard Peters.
aktualisiert von Frank Martin, 22.02.2012, 16:46 Uhr |