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Garbsen will Radschnellweg nach Hannover

"Wenn in Lehrte kein Interesse besteht, stehen wir gern zur Verfügung", sagt Hartmut Büttner, Ratsvorsitzender in Garbsen. Quelle: Jutta Grätz (www.haz.de)
"Wenn in Lehrte kein Interesse besteht, stehen wir gern zur Verfügung", sagt Hartmut Büttner, Ratsvorsitzender in Garbsen. Quelle: Jutta Grätz (www.haz.de)

Nachdem die Politik in Lehrte einen Radschnellweg nach Hannover ablehnt, wittern die Verantwortlichen in Garbsen wieder ihre Chance. „Wir stehen zur Verfügung“, sagt Ratsvorsitzender Hartmut Büttner.

 

Garbsen. Mit einem Lösungsvorschlag reagieren der Garbsener Bürgermeister Christian Grahl (CDU) und der Ratsvorsitzende Hartmut Büttner (CDU) auf die aktuelle Berichterstattung zum Thema Radschnellweg zwischen Hannover und Lehrte. Die Politik in Lehrte hat die Verbindung abgelehnt. „Unser Rat hat sich bereits im vergangenen Jahr im Rahmen einer Resolution einstimmig für einen Radschnellweg zwischen Garbsen und der Landeshauptstadt ausgesprochen“, sagt Büttner und fügt hinzu: „Wenn in Lehrte kein Interesse besteht, stehen wir gern zur Verfügung.“

 

Eine sinnvolle Alternative für den ersten Radschnellweg in der Region Hannover wäre laut Bürgermeister Grahl die Verbindung zwischen dem neuen Campus Maschinenbau Garbsen und der hannoverschen Innenstadt. Die geplante Strecke führt unter anderem am Wissenschaftspark Marienwerder, der künftigen Wasserstadt in Limmer und dem Hauptgebäude der Leibniz Universität vorbei. Zusätzlich zu den Bürgern aus Garbsen und den künftigen Maschinenbaustudenten könnten tausende Mitarbeiter von Continental und VW-Nutzfahrzeuge in Stöcken den Radschnellweg täglich nutzen. „Mit diesem Vorschlag bieten wir dem hannoverschen Rat einen dringend benötigten Radschnellweg an“, wirbt Bürgermeister Grahl. Für den Bau der Teilstrecke auf Garbsener Gebiet stehe die Stadt Garbsen bereit, so Grahl.

 

Quelle: Gerko Naumann (www.haz.de)