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Giesler als Vorsitzender wiedergewählt

CDU-Stadtverbandsvorsitzender Björn Giesler
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Björn Giesler

Der CDU-Stadtverband Garbsen hat sich in Meyenfeld zur Mitgliederversammlung getroffen und seinen Vorstand neu gewählt. Darin finden sich nun neue und alte Gesichter.

 

Meyenfeld. Björn Giesler bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Garbsen. Bei der Mitgliederversammlung am Freitag in Meyenfeld ist der 39-jährige Stelinger einstimmig wiedergewählt worden. Den Stadtverband führt er seit 2017 und war zuvor stellvertretender Vorsitzender. Als Gieslers Stellvertreter wurden Nesrin Odabasi (Havelse) und Horst Sieren (Frielingen). Jeweils neu im Amt sind Schatzmeister Karl Wüstenberg (Meyenfeld) und Schriftführer Christof Wenzel (Alt-Garbsen).

 

Als Beisitzer wurden Joachim Hildebrand, Kai Horstmann, Theodoros Poulios, Ingrid Schmidt, Silke Seidel, Adrian Voigt und Melanie Weber in den Vorstand gewählt.

 

Giesler setzte sich kritisch mit der kommunalpolitischen Situation in Garbsen auseinander. “Mit Blick auf die letzten öffentlichen Äußerungen, Anträge und Anfragen von Grünen und SPD muss man fast den Eindruck gewinnen, dass beide Mitbewerber schon den Kommunalwahlkampf 2021 eröffnet haben. Hoffentlich werden wir in den nächsten zwei Jahren nicht die einzigen sein, die ergebnisorientierte Sachpolitik betreiben wollen,” so Giesler in seinen Ausführungen.

 

Mit Blick auf die Bundespolitik wirkte Björn Giesler nachdenklich: “Die CDU muss mit Blick auf die aktuellen Umfrageergebnisse keine Grünen-Politik machen, sondern die CDU muss endlich wieder CDU-Politik machen.” Demnach gehöre der Umweltschutz als Bewahrung der Schöpfung zum Markenkern der CDU, aber man müsse Ökologie und Ökonomie mit Verstand in Einklang bringen. “Vielleicht sollten mehr Leute dem Aachener Professor Günther Schuh, dem Erfinder des Post-Streetscooters, zuhören. Er steht nicht in dem Verdacht ein Gegner der Elektromobilität zu sein, macht aber deutlich, dass die moderne Diesel-Technologie zu den Lösungen für unser Flächenland gehört. Derzeit gefährden wir aber eine unserer Schlüsseltechnologien”, führte Giesler zu diesem Thema abschließend aus.