Ortschaft Berenbostel

Die Ortschaft und somit der Ortsrat Berenbostel umfasst die Stadtteile Berenbostel und Stelingen. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu Ihren Ansprechpartnern in den jeweiligen Stadtteilen und Ihren Vertretern im Ortsrat.


Berenbostel


Gunther Koch

Vorsitzender Ortsverband Berenbostel

 

Email: gunther@gkoch.de

 

Bremer Straße 35 A

30827 Garbsen

Stelingen


Björn Giesler

Vorsitzender Ortsverband Stelingen

 

Email: mail@bjoern-giesler.de

 

Welfenstraße 6

30827 Garbsen



Ihre Vertreter im Ortsrat Berenbostel


Werner Baesmann

Ortsbürgermeister

 

Email: werner.baesmann@htp-tel.de

 

Auf dem Kampe 21

30827 Garbsen


Björn Giesler

Ortsrat

 

Email: mail@bjoern-giesler.de

 

Welfenstraße 6

30827 Garbsen


Hendrik Dannenbrink

Fraktionssprecher

 

Email: h.dannenbrink@gmx.de

 

Hinter der Worth 8

30827 Garbsen


Daniel Voigtland

Ortsrat

 

 

 

Husarenstraße 4 F 9

30827 Garbsen



Aktuelles aus der Ortschaft

Stelingen: Einigung im Streit um Tempo 30

CDU/FDP-Fraktionschef Heinrich Dannenbrink
CDU/FDP-Fraktionschef Heinrich Dannenbrink

Im Streit um Tempo 30 auf der Engelbosteler Straße in Stelingen gibt es eine Einigung. Der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Zone auszuweiten.

 

Stelingen. Das wird viele Eltern und Anwohner freuen: Die Ausweitung der Tempo-30-Zone auf der Engelbosteler Straße vor der Grundschule in Stelingen rückt ein großes Stück näher. Darauf haben sich die Politiker im Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung am Mittwochabend einstimmig geeignet.

 

Zunächst soll die Zone – wie von der Verwaltung vorgeschlagen – um rund 300 Meter erweitert werden. Im Ortsrat Berenbostel hatte es darüber noch Streit gegeben, weil diese Lösung der SPD nicht weit genug ging. Im Ausschuss stellten die Sozialdemokraten deshalb einen sogenannten Ergänzungsantrag. Der sieht vor, dass auf der Engelbosteler Straße von der Leinestraße bis zur Lange Feldstraße künftig ebenfalls Tempo 30 gilt (statt bisher 50) Zudem soll das Tempo zwischen der Lange Feldstraße und dem Ortsausgang Dorfstraße auf 50 Kilometer pro Stunde begrenzt werden (dort gilt bislang Tempo 70). Auch dafür sprachen sich die Politiker aller Fraktionen einstimmig aus.

 

Zumindest die Erweiterung der Tempo-30-Zone soll kurzfristig umgesetzt werden. Deshalb bestand Heinrich Dannenbrink (CDU) auf zwei gesonderte Anträge. „Ich befürchte, dass sonst erst in vier oder fünf Jahren etwas passiert“, sagte er. Darauf konnte sich auch die SPD einigen, auch wenn Karsten Vogel darauf hinwies, dass der Fraktion die „kleine Lösung“ eigentlich nicht weit genug gehe. Sein Parteifreund Jens Göttner betonte, dass es wichtig sei, zu formulieren, „was wir als verkehrsrechtliches Ziel erreichen wollen.“

 

Günther Petrak von den Unabhängigen nutzte das Thema zu einem Rundumschlag gegen die Verwaltung. „Warum klappt das in allen anderen Städten der Region mit Tempo 30, nur nicht in Garbsen?“, fragte er.

 

Von Gerko Naumann (www.haz.de)

Stelinger müssen weiter auf Tempo 30 warten

Bislang gilt Tempo 30 nur auf einem kurzen Abschnitt vor der Grundschule - dieser Bereich soll auf 300 Meter ausgeweitet werden. Quelle: Linda Tonn (www.haz.de)
Bislang gilt Tempo 30 nur auf einem kurzen Abschnitt vor der Grundschule - dieser Bereich soll auf 300 Meter ausgeweitet werden. Quelle: Linda Tonn (www.haz.de)

Der Ortsrat Berenbostel hat die Beschlussvorlage abgelehnt, die Tempo-30-Zone auf der Engelbosteler Straße auszuweiten. Die Geschwindigkeitsbeschränkung vor der Grundschule soll auf 300 Metern gelten.

 

Berenbostel/Stelingen. Fast wären die Stelinger einer Ausweitung der Tempo-30-Zone vor der Grundschule ein wenig näher gekommen. Fast. Denn der Ortsrat Berenbostel hat am Dienstagabend den entsprechenden Vorlage abgelehnt. Sechs Mitglieder stimmten dagegen – hauptsächlich von der SPD. Dabei hatten die Sozialdemokraten mit einem Antrag vom Januar die Diskussion über eine Verkehrsberuhigung an der Engelbosteler Straße überhaupt erst angestoßen. „Wir sind unzufrieden mit der Verwaltungsvorlage“, sagte Volker Andermann (SPD). „Deshalb stimmen wir dagegen.“ Definitiv ist die Entscheidung des Ortsrats Berenbostel nicht. Auch der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung sowie der Rat werden über die Vorlage abstimmen.

 

Im Januar hatte die SPD-Ratsfraktion gefordert, in Stelingen auf der Engelbosteler Straße von der Einmündung Leinestraße bis zur Einmündung Lange Feldstraße eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 Kilometern pro Stunde einzurichten. Bislang gilt nur im Bereich der Grundschule Tempo 30. Ansonsten können Autofahrer 50 und teilweise 70 Kilometer pro Stunde fahren. „Der Rhythmus der verschiedenen Geschwindigkeitsbegrenzungen ist kompletter Irrsinn“, sagte SPD-Ratsmitglied Jens Göttner. Die Sicherheit vor allem der Schulkinder sei gefährdet.

 

Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 Kilometer pro Stunde und Tempo-30-Zonen dürften nur in reinen Anlieger- und Erschließungsstraßen zur Anwendung kommen, heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung, die zur Abstimmung stand. Die Engelbosteler Straße ist Regionsstraße und „als Hauptverkehrs- und Vorfahrtsstraße eingestuft“. Nur wenn eine besondere Gefahr bestehe, könnte man den Verkehr beschränken. Demzufolge wurde im Bereich der Grundschule eine Tempo-30-Zone eingerichtet. Die Verwaltung will nun Anfang September gemeinsam mit Polizei und Schulleitung prüfen, ob die Beschränkung auf bis zu 300 Meter ausgeweitet werden kann. „Das heißt 150 Meter vor und 150 Meter hinter der Einmündung der Stöckener Straße“, erklärt Dirk Perschel von der Stadt.

 

„Das ist nur ein Kompromissvorschlag“, argumentierte Göttner und forderte, über den Beschlussvorschlag der SPD abzustimmen. Das Ziel der Verwaltung sei es gewesen, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten den Ansprüchen der Anwohner zu entsprechen, sagte Bürgermeister Christian Grahl. Das heißt: Die Tempo-30-Zone zumindest für den besonders gefährlichen Bereich an der Grundschule auszuweiten, weil eine Beschränkung auf der kompletten Engelbosteler Straße nicht möglich ist. „Was über 300 Meter hinaus geht, ist rechtlich anspruchsvoll bis unmöglich“, so Grahl. Im Anschluss könne man immer noch über weitere Lösungen nachdenken. Die Ausweitung der Tempo-30-Zone sei eine zügige Verbesserung, sagte Björn Giesler von der CDU. „Der Rest folgt dann Schritt für Schritt.“

 

Quelle: Linda Tonn (www.haz.de)

Familie spendet 2500 Euro an Bürgerstiftung

Gunther Koch (vierter von rechts) mit den Vertretern der Spendenempfänger. Quelle: Markus Holz (www.haz.de)
Gunther Koch (vierter von rechts) mit den Vertretern der Spendenempfänger. Quelle: Markus Holz (www.haz.de)

Gutes unterstützen, statt Blumen und Kränze: Familie Gunther Koch hat 2500 Euro an die Bürgerstiftung Garbsen weitergegeben. Kochs hatten die Spenden anlässlich des Todes von Evelyn Koch erbeten.

 

Berenbostel. Ein Berg von teuren Blumen und Kränzen mit Schleifen als letzter Gruß auf frischen Gräbern, nach wenigen Tagen abgeräumt – schade um’s Geld, mag manch einer denken. Was die CDU-Politikerin Evelyn Koch Tage vor ihrem Tod vor einem Jahr darüber gedacht hat, kann die Familie nur erahnen. Aber ihr Mann Gunther Koch und die Töchter Stefanie und Michaela haben damals auf floralen Grabschmuck verzichtet und um Spenden für die Bürgerstiftung Garbsen gebeten. 2500 Euro – „es wäre nicht in Evelyns Sinn gewesen, wenn das viele Geld verwelkt wäre“, sagt Gunther Koch. Die Familie hat das Kapital der Stiftung um 1000 Euro aufgestockt. Je 500 Euro sind über die Stiftung an die Kinderfeuerwehr Berenbostel, den Förderverein der Ratsschule und den Paritätischen Verein für Jugendwohlfahrt Berenbostel geflossen. Kinder und Jugendliche waren der Sozialpolitikerin eine Herzensangelegenheit.

 

Die Bürgerstiftung lebt auch von solchen Spenden, die das Kapital erhöhen. Je höher die Kapitalsumme, desto höher der Zinsertrag. Die Stiftung kann nur Zinsen für gemeinnützige Zwecke ausgeben, niemals das Kapital. Und sie darf Spenden weitergeben, die nicht dem Kapitalstock zugedacht sind. „Die wenigsten Menschen wissen, dass sie uns Spenden geben können und festlegen dürfen, für was sie gedacht sind. Wir sprechen das immer mit dem Spender ab. Wer spendet, kann bestimmen“, sagt Wolfgang Galler, Vorsitzender des Stiftungsrates. Spenden anlässlich einer Beerdigung, eines Hochzeitsjubiläums oder großen runden Geburtstages seien selten, aber wichtig für die Stiftung, sagt Galler. Die Entscheidung Gunther Kochs sei beispielhaft.

 

Für den kleinen Förderverein der Ratsschule ist die Spende wie Regen in diesem trockenen Sommer. Der Verein hat rund 40 Mitglieder bei rund 300 Kindern, der Beitrag liegt zwischen 12 und 36 Euro. Damit sind keine großen Sprünge zu machen. Aber ohne den Förderverein gäbe es keine Kletterwand an der Schule, weniger Musikinstrumente und keine Projektwoche mit Zirkus Rasch. Der Paritätische in Berenbostel wird die 500 Euro aufstocken und aufteilen auf Hort und Krippe am Hespe und auf die Kita Nelkenstraße. Die Kinderfeuerwehr Berenbostel mit ihren 17 Mitgliedern und vier Betreuern „steht noch ganz am Anfang“, sagt Kevin Lorente, „es fehlt noch vieles.“ Die Spende sei sehr willkommen unter anderem für das Kinderfeuerwehrzeltlager jetzt am Beginn der Ferien.

 

Quelle: Markus Holz (www.haz.de)


Auf der Internetseite der Stadt Garbsen finden Sie weitere Informationen über die Stadtteile Berenbostel und Stelingen.

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Berenbostel - Kommunalwahl 2016-2021
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