Energie und Wasser


Bezahlbare, sichere und umweltschonende Energie ist eine Grundvoraussetzung für Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung in unserer Stadt. Die CDU Garbsen steht für eine verantwortungsvolle Energiepolitik, die Versorgungssicherheit mit ökologischer Vernunft und sozialer Ausgewogenheit verbindet. Wir setzen dabei auf marktwirtschaftliche Lösungen, technologische Offenheit und eine starke kommunale Daseinsvorsorge – unter dem Dach der Stadtwerke Garbsen. Garbsen soll eine Stadt sein, in der kommunale Energie-, Wärme- und Wasserinfrastrukturen dauerhaft in öffentlicher Hand bleiben, wirtschaftlich effizient betrieben werden und den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen – heute und für kommende Generationen.

1.      Starke Stadtwerke Garbsen – kommunale Verantwortung stärken

Die Stadtwerke Garbsen GmbH sind das wichtigste Instrument der Stadt für eine verlässliche und bürgernahe Energieversorgung. Die Stadt Garbsen hält als Mehrheitsgesellschafterin 74,9 % der Anteile; die enercity AG ist mit 25,1 % Minderheitsgesellschafterin. Diese Partnerschaft verbindet kommunale Kontrolle mit energiewirtschaftlicher Kompetenz. Die CDU Garbsen bekennt sich klar zur Stärkung der Stadtwerke – finanziell, strukturell und in ihrer Rolle als strategischer Akteur der kommunalen Energiewende. Wir stehen zur dauerhaften Mehrheitsbeteiligung der Stadt Garbsen an den Stadtwerken.

Unsere Ziele:

•            Die Zusammenarbeit mit der enercity AG als Minderheitsgesellschafterin soll partnerschaftlich weiterentwickelt werden, um energiewirtschaftliches Know-how zu nutzen, ohne die kommunale Steuerungsfähigkeit aufzugeben.

•            Die Stadtwerke sollen gezielt in moderne Infrastrukturen, Wärmenetze und erneuerbare Erzeugungskapazitäten investieren – gestützt durch eine solide Eigenkapitalbasis und kluge Fördermittelstrategie.

•            Die Kooperation mit der enercity AG soll aktiv genutzt werden – etwa bei der Netzplanung, beim Zugang zu Förderprogrammen und bei der gemeinsamen Entwicklung innovativer Energiedienstleistungen für Garbsen.

2.      Wasserver- und Abwasserentsorgung unter einem Dach bündeln

Trinkwasser und Abwasser sind lebenswichtige öffentliche Güter – ihre Infrastruktur gehört in verlässlich kommunale Hände. Derzeit sind diese Bereiche in Garbsen institutionell getrennt organisiert. Die CDU Garbsen spricht sich dafür aus, die städtischen Infrastrukturen aus dem Bereich Abwasser und – soweit rechtlich und wirtschaftlich möglich – auch der Wasserversorgung unter dem Dach der Stadtwerke Garbsen zusammenzuführen.

Unsere Ziele:

•            Wir beauftragen die Stadtverwaltung, eine umfassende Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsprüfung durchzuführen, ob und in welcher Form Abwasser- und Wasserinfrastrukturen in die Stadtwerke integriert werden können.

•            Eine organisatorische Bündelung ermöglicht Synergieeffekte bei Planung, Betrieb, Digitalisierung und Fachkräfteeinsatz und stärkt die Verhandlungsposition gegenüber Dritten.

•            Die Kooperation mit dem Wasserverband Garbsen-Neustadt soll dabei weiterentwickelt und auf eine zukunftsfähige Grundlage gestellt werden.

3.      Erneuerbare Energien und Klimaschutz – pragmatisch und sozial verträglich

Die CDU Garbsen bekennt sich zum Klimaschutz – ohne ideologische Scheuklappen und ohne die Bürgerinnen und Bürger finanziell zu überfordern. Wir setzen auf technologische Vielfalt statt Verbote.

Unsere Ziele:

•            Photovoltaik auf kommunalen Dächern: Alle geeigneten städtischen Gebäude und Parkflächen sollen auf PV-Potenziale geprüft und schrittweise bestückt werden – mit den Stadtwerken als Betreiber oder Partner.

•            Smarte Netze und Energieeffizienz: Die Stadtwerke sollen ihr Angebot an Smart-Home-Lösungen, Wallboxen und Energiemanagement weiter ausbauen, um Garbsener Haushalten den Einstieg in die Energiewende zu erleichtern.

•            Die bürokratischen Hürden für die Installation von Wallboxen sollen beseitigt werden, z.B. soll es für Hauseigentümer einfacher werden, eine Bordsteinabsenkung zu erhalten, um ihr Grundstück befahren zu können.

•            Strom muss bezahlbar bleiben: Wir lehnen einseitige Belastungen einkommensschwacher Haushalte durch überhastete Umrüstungspflichten ab und setzen auf Förderung statt Zwang.

•            Sanierung kommunaler Liegenschaften: Öffentliche Gebäude sollen energetisch modernisiert werden – mit dem Ziel, Betriebskosten zu senken und Vorbildfunktion zu übernehmen.